Vielleicht hast du noch Fragen. Das ist ganz normal – besonders, wenn du vorsichtig bist oder bereits gemischte Erfahrungen mit Coaching oder Therapie gemacht hast.
Die folgenden Antworten sollen Orientierung geben. Ich will keine Methode anbieten, sondern einen sicheren Raum. Dazu gehören zwei.
Von Marc Alexander Holtz, Beziehungscoach
1. Was passiert in einem Coaching?
„Wie läuft Coaching ab?“, „Was macht man im Coaching?“
Du kommst, wie du bist – und das reicht völlig. Coaching ist kein Leistungsgespräch, sondern ein Raum für persönliche Entwicklung und Klarheit. Kein Reparaturzimmer. Kein „Ich-erklär-dir-mal-dein-Leben“-Format.
Ein Raum, in dem du wieder in Kontakt kommen darfst: mit dir selbst, deinen Themen, deiner Klarheit, deinem Schmerz – und deiner Kraft.
Ich bin da, um dich zu begleiten. Nicht mit Ratschlägen oder fertigen Lösungen, sondern mit Fragen, die tiefer führen.
Es geht um echte Beziehung, Bewusstwerdung und innere Freiheit – nicht um Optimierung oder Selbstverbesserungsstress.
2. Brauche ich ein konkretes Problem für ein Coaching?
„Brauche ich ein Ziel für ein Coaching?“
Nein. Du brauchst kein perfekt formuliertes Anliegen und auch keinen „guten Grund“. Es reicht, wenn du spürst: Irgendwas fühlt sich gerade nicht rund an. Oder: Ich hab das Gefühl, da könnte mehr möglich sein – in mir, in meinem Leben, in meinen Beziehungen. Und vielleicht brauchst du hier eine professionelle Begleitung.
Wir finden gemeinsam heraus, worum es wirklich geht. Und falls du zwischendurch mal den Faden verlierst – umso besser. Oft steckt genau da die eigentliche Tür für deinen Veränderungsprozess.
3. Unterschied: Coaching oder Therapie – was passt zu mir?
„Coaching vs. Therapie“
Coaching ist nicht dafür da, dich zu heilen – sondern dich zu erinnern: an das, was in dir gesund, klar und kraftvoll ist. Es stellt Kontakt zu dir her und identifiziert Blockaden in uns.
Wir arbeiten ressourcenorientiert und zukunftsgerichtet, ohne deine Vergangenheit auszublenden. Ich bin kein Diagnostiker, aber ich bin sehr wach für Muster, Schutzstrategien und Verletzungen, die gesehen werden wollen.
Und wenn ich merke, dass eine therapeutische Begleitung hilfreicher wäre, sage ich dir das ehrlich. Denn dein Wohlergehen steht über allem.
Also kein Heilsversprechen. Kein „Coaching ist besser“-Narrativ und im Zweifel eine ehrliche Weiterverweisung, wenn nötig.
4. Wie läuft eine Coaching-Sitzung ab?
„Ablauf Coaching Sitzung“
Ganz ohne Show. Du erzählst, was dich gerade beschäftigt – oder wir tasten uns gemeinsam ran. Ich höre zu, frage nach, spiegele, biete Impulse. Manchmal geht’s um innere Dynamiken, manchmal um Beziehungen, Entscheidungen oder einen Knoten, der sich einfach nicht lösen will.
Ich bin systemisch ausgebildet, mit Schwerpunkt Individualpsychologie und traumasensibler Beziehungsarbeit.
Ein Schwerpunkt meiner Begleitung ist die Persönlichkeits-Entfaltung und der Veränderungsprozess. Dafür müssen die KlientInnen in einen guten Selbstkontakt kommen – denn dann fängt man an zu gestalten.
Ich arbeite nicht nach Schema F, sondern mit allem, was in diesem Moment hilfreich ist: Klarheit, Mitgefühl, Humor – und manchmal auch mit einem Bild, einer kleinen Übung oder einer wohltuenden Stille.
Eine Sitzung dauert meist 60 bis 90 Minuten. Und manchmal verändert sich in dieser Zeit mehr, als man vorher für möglich gehalten hätte.
Dein Tempo. Deine Grenzen. Mit Pausen oder Nicht-reden-müssen.
5. Was, wenn ich mich im Coaching unsicher oder überfordert fühle?
„Unsicherheit im Coaching“, „Traumasensibles Coaching“
Dann sprechen wir genau darüber. Coaching ist kein Ort, wo du dich verstellen oder tapfer funktionieren musst. Es ist völlig okay, wenn du zögerst, wenn Emotionen hochkommen oder du nicht weiterweißt.
Ich arbeite traumasensibel – das heißt: mit viel Achtsamkeit für dein Tempo, deine Grenzen und deine Nervensystemeigenheiten.
Und falls du doch mal eine Pause brauchst oder etwas nicht erzählen willst: Auch das ist willkommen.
6. Ist Coaching vertraulich?
„Coaching Schweigepflicht“
Absolut. Alles, was du erzählst, bleibt bei mir.
Vertrauen ist die Grundlage von allem. Und ich nehme diese Grundlage sehr ernst – nicht nur beruflich, sondern auch menschlich.
7. Bringt Coaching wirklich etwas – funktioniert das?
„Wirkt Coaching?“, „Hilft Coaching?“
Wenn du etwas suchst, das dich in der Tiefe berührt, dich ehrlicher mit dir selbst in Kontakt bringt und dir hilft, neue Wege zu gehen – dann ja. Coaching kann sehr viel bewegen.
Es bringt keine Wunder, aber oft erstaunlich klare Momente. Es kann alte Muster sichtbar machen, neue Entscheidungen ermöglichen und dich wieder mit deiner inneren Kraft verbinden.
Und manchmal bringt es auch genau das, was wir am wenigsten planen können: Erleichterung. Mut. Richtung.
Meine Arbeit
8. Was, wenn wir im Coaching nicht zusammenpassen?
„Coach finden“, „Coach passt nicht“
Dann ist das völlig in Ordnung. Coaching lebt von Beziehung – und nicht jeder Mensch passt zu jedem Menschen. Deshalb biete ich ein unverbindliches Kennenlerngespräch an, bei dem du einfach mal spüren kannst: Fühlt sich das stimmig an?
Wenn ja, wunderbar. Wenn nicht, finden wir vielleicht sogar gemeinsam raus, wo es besser passt. Ohne Drama, ohne Druck.
9. Was kostet Coaching – und lohnt sich das?
„Coaching Preise“, „Coaching Kosten“, „Coaching Wert“
Coaching ist eine Investition in dich selbst – in deine Klarheit, deine innere Freiheit und deine Entwicklung. Die Preise bzw. Coaching-Kosten richten sich danach, ob du jeweils einzeln oder im Paket buchst, 1:1- oder Gruppen-Coaching wählst.
Mir ist wichtig, dass Coaching nicht zum Luxusgut wird. Deshalb: Wenn es finanziell gerade eng ist, sprich mich an. Vielleicht finden wir eine faire Lösung.
Und ob es das wert ist? Das kannst am Ende nur du selbst sagen – aber viele meiner Klient*innen sagen nach wenigen Sitzungen: Warum hab ich das nicht schon früher gemacht?
Wenn du wissen möchtest, wie andere Menschen diese Arbeit erlebt haben, findest du hier ihre Stimmen.
Erfahrungsberichte der KlientInnen
Transparente Preise, einfache Buchung – keine Überraschungen, außer den guten.
Kurz: Unverbindlich Kennenlernen. Nicht-passen ist okay. Geld darf Thema sein.

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