Kontaktaufnahme zu sich selbst
Ziel: Raus aus dem Funktionsmodus – rein ins Spüren.
M.A. Holtz, Beziehungscoach
Das Spüren beziehungsweise Fühlen wurde vielen von uns abtrainiert. Es schien wenig funktionstüchtig. Oder es wurde gar nicht erst beigebracht, weil Mama oder Papa das gar nicht konnten oder nicht wertschätzten. Oder keine Zeit hatten. Nicht genug. Auch nicht für uns.
Erfahrungsberichte der KlientInnen
Damit haben wir dann nicht wirklich gelernt, unsere Gefühle oder unsere Bedürfnisse zu fühlen. Also haben wir uns mehr auf das Außen konzentriert. Auf die Bedürfnisse der anderen.
Nicht wirklich war das sozialkompetent, sich selber hinten anzustellen oder in Gänze das eigene Selbst zu ignorieren.
Manchmal können wir das deutlich sehen, wenn wir uns mehr um andere als um uns kümmern, worin wir kompetent sind. Wenn wir mehr im Außen statt im Innen nach Bestätigung suchen. Andere entscheiden lassen, ob wir gut, gut genug sind.
Probe oder ab 100-€-Flat monatlich
Authentizität beginnt hier: Du kannst nur echt sein, wenn du dich selbst überhaupt wahrnimmst. Faustregel: Desto mehr du dich verstehst, verstehst du auch andere. Wenn ein Mensch andere verurteilt, statt sich die Mühe macht Gründe zu verstehen, was einen Mensch womöglich so sein lässt, dann ist er ziemlich sicher im Innern zu sich nicht anders.
Wie man zu sich selbst ist, beispielsweise hart, das sagt man nicht anderen. Aber andere können die Härte hören, wenn sie mal genauer hinhören, wie wir reden: hart zu uns selbst. Lieblos.
Das ist mit der Liebe zu anderen, offenbar zu sich, mit Beziehungen die wir führen etc. ziemlich genauso. Lieblos. Aber geliebt wollen wir alle werden.
Das ist wie die Sehnsucht endlich gesehen zu werden und gleichzeitig alle dafür zu tun, dass man uns nicht „erkennt“.
Übung: Tägliche Mini-Pause: „Was fühlt mein Körper gerade? Was ist wirklich da?“
Es geht nicht um Veränderung – nur um Kontakt. Kontakt zu sich selbst. Um die Qualität der Verbindung. Und um meine Angst, die Verbindung zu riskieren – indem ich mich zeige.
Es gibt eine logische Verbindung zwischen Angst haben, Angst vor Ablehnung, Angst sich zu zeigen und Angst vor anderen zu sein wer man ist.
Ergebnis: Präsenz und innere Ehrlichkeit.
Reflexion
Ich bemerke meine Gefühle im Alltag.
Ich weiß, wann ich angespannt bin.
Ich kann benennen, was ich körperlich wahrnehme.
Ich schalte nicht sofort in den Funktionsmodus.
Ich kann mich kurz innehalten, bevor ich reagiere.

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Ich bin praxisorientierter Beziehungscoach* und bringe Menschen dazu, sich und anderen mit Neugierde zu begegnen. Was dann passiert ist kein Zufall.
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Workshop für Verbände & Firmen nach Anfrage.
Infos: marcalexanderholtz.de
- ausgebildet zum traumasensibilisierten Beziehunfscoach. Heißt, die oft unsichtbaren Folgen von Traumata zu erkennen, zu verstehen und im Umgang mit Betroffenen bewusst darauf zu reagieren.

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