Führung: Wer nicht fühlt, muss kontrollieren.

Wer fühlt, kann führen.

Führung scheitert selten am Wissen, sondern meist an fehlender inneren Verbindung.

Wer sich selbst nicht spürt, erreicht andere nicht – und rutscht schnell in Kontrolle, Druck oder Distanz.

Von Marc A. Holtz

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Echte Führung beginnt deshalb nicht beim Team, sondern bei der eigenen Präsenz und Fühlfähigkeit.

Führung ohne Fühlfähigkeit wird schnell zu Kontrolle, Überforderung oder Distanz – echte Führung beginnt immer durch innere Verbindung.

Warum „andere fühlen können“ zentrale Führungsfähigkeit ist

1. Spiegelneurone & Resonanzfähigkeit

Unser Nervensystem ist sozial verdrahtet.

Spiegelneurone helfen uns, Emotionen anderer intuitiv wahrzunehmen – nicht nur über Worte, sondern über Mikroexpressionen, Körperhaltung, Spannung im Gesicht, Stimmlage.

Das heißt:

Wenn du präsent bist, nimmst du Stimmungen, Stresslevel, Unsicherheit oder Vertrauen unmittelbar wahr.

Wenn du nicht präsent bist, fühlst du nur deine eigenen Projektionen.

Gute Führung entsteht dort, wo ich nicht nur „höre“, was jemand sagt, sondern auch spüre, wie es gemeint ist.

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2. Interozeption & Selbstwahrnehmung

Bevor wir andere fühlen können, müssen wir uns selbst fühlen können.

Psychologisch nennt man das Interozeption – die Fähigkeit, Signale des eigenen Körpers wahrzunehmen (z. B. Anspannung, Atem, Hitze, inneres Ziehen).

Warum ist das wichtig?

Wenn du deinen eigenen inneren Zustand nicht wahrnimmst, reagierst du auf:

alte Muster Stress Übererregung Schutzmechanismen Projektionen

Dann „fühlst“ du den anderen nicht, sondern verwechselst dein Inneres mit seinem.

Führung beginnt also mit Selbstregulation.

3. Polyvagal-Theorie: Nervensysteme kommunizieren miteinander

Menschen spüren unbewusst, wie sicher oder unsicher ihr Gegenüber ist.

Unser Vagus-Nerv spielt dabei eine zentrale Rolle.

Ein reguliertes Nervensystem sendet aus:

Sicherheit Klarheit Verbundenheit

Ein dysreguliertes Nervensystem sendet:

Druck Unruhe Distanz Kontrolle

Führung funktioniert über Regulation, nicht über Worte.

Wenn ich jemanden führe, aber selbst innerlich angespannt oder abgeschnitten bin, kann der andere mir nicht folgen – er kommt in Alarmbereitschaft.

4. Mentalisierungsfähigkeit: die innere Welt des anderen verstehen

Gute Führung heißt:

„Ich verstehe nicht nur, was du tust – sondern warum du es tust.“

Das ist die Fähigkeit, die Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Absichten eines anderen nachzuvollziehen, ohne sie mit den eigenen zu verwechseln.

Ohne Mentalisierung passiert oft:

Fehlinterpretation Kränkung unnötiger Druck Missverständnisse Eskalationen

5. Empathische Genauigkeit statt Helferinstinkt

Andere fühlen heißt nicht:

„Ich übernehme ihre Gefühle.“

Es heißt:

„Ich bemerke, was in ihnen lebendig ist, und bleibe gleichzeitig gut bei mir.“

Das nennt man empathische Genauigkeit.

Viele scheitern hier, weil sie:

überfühlen sich verlieren sich abgrenzen müssen und dann kalt wirken oder aus der Distanz führen

Reife Führung heißt:

mit dem anderen fühlen – aber nicht an seiner Stelle.

Kurzform: psychologisch auf den Punkt

1. Ohne Selbstkontakt keine Fremdwahrnehmung.

2. Ohne Nervensystemregulation keine Führung, sondern Reaktivität.

3. Ohne Empathie keine Bindung – ohne Bindung keine Führung.

4. Ohne Fühlfähigkeit kein Vertrauen.

5. Wer nicht fühlen kann, muss kontrollieren. Wer fühlen kann, kann führen.

Ich bin praxisorientierter Beziehungscoach* und bringe Menschen dazu, sich und anderen mit Neugierde zu begegnen. Was dann passiert ist kein Zufall.

Ausgebildet zum traumasensibilisierten Beziehunfscoach. Heißt, die oft unsichtbaren Folgen von Traumata zu erkennen, zu verstehen und im Umgang mit Betroffenen bewusst darauf zu reagieren.

Ich arbeite mit Einzelpersonen und gebe Workshops für Verbände & Firmen nach Anfrage.


Coaching ist kein Zeichen, dass etwas fehlt – sondern dass du mehr willst. Marc Alexander Holtz, Beziehungscoach.

2025 ist erstmals mein Programm „Zurück zu dir, zurück nach vorn“ erschienen. Es begleitet meine Arbeit, Schreiben und Denken.

Meine Arbeit als Beziehungscoach verbindet traumasensible Modelle, moderne Neurobiologie und Beziehungsforschung mit einer integrativen Coaching-Haltung. Integrativ bedeutet, verschiedene bewährte Ansätze flexibel zu nutzen, statt einer einzigen Methode zu folgen. Ich orientiere mich unter anderem am Neuroaffektiven Beziehungsmodell (NARM®) nach Laurence Heller, lasse Erkenntnisse u.a. aus der Arbeit von Gabor Maté, Dr. Orna Guralnik, Peter A. Levine und Verena König einfließen. Ergänzt wird dies durch meine eigene traumasensible Ausbildung, kontinuierliche Supervision und die langjährige Erfahrung aus der Begleitung meiner Klient:innen. Ich arbeite integrativ – weil kein einzelner Ansatz die ganze Wahrheit abbildet.

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