Wachstum starten mit Coaching
Verfasst von Marc Holtz
Rassismus als Beziehungsthema zeigt sich dort, wo Menschen sich voneinander innerlich trennen. Er ist kein Zeichen angeborener Feindseligkeit, sondern Ausdruck von Unsicherheit, Angst und dem Versuch, sich selbst zu schützen.
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Symptom „gestörter“ Verbindung
In der Beziehungsarbeit verstehen wir Rassismus als Symptom gestörter Verbindung – zu uns selbst und zu anderen.
Abwehmechanismen erkennen lernen
Wenn wir lernen, unsere eigenen Abwehrmechanismen zu erkennen und Mitgefühl zu uns (und anderen) zu entwickeln, entsteht wieder Beziehung statt Trennung.
Rassismus in Beziehungsmuster
Rassismus ist nicht nur ein politisches oder gesellschaftliches Thema – er zeigt sich in Beziehungsmustern: in Macht, Abwertung, Projektion, Angst vor dem Fremden, Scham, Zugehörigkeit, Identität.
Ein Beziehungscoach, der auf Bewusstsein, Selbstreflexion und innere Arbeit schaut oder auf unsere Beziehung zur Andersartigkeit, kann das also „sehen“:
Abgrenzung und Überlegenheit
Wie entstehen Abgrenzung und Überlegenheit in deinen Beziehungen? Wie wird Fremdheit individuell von dir innen erlebt? Wo verwechsle ich Sicherheit mit Kontrolle oder Dominanz (und merke es gar nicht)? Wie tragen (kollektive) Traumata und Rollenbilder in meinem Umfeld zu unbewussten Vorurteilen in dir bei?
Wenn Menschen sich trennen
Rassismus zeigt leider, was innerlich passiert, wenn Menschen sich voneinander und von sich selber trennen – aus Angst, Scham oder dem Gefühl, überlegen sein zu müssen.
Rassismus ist also ein äußeres Zeichen dafür, dass wir den Kontakt zu unserer eigenen inneren Menschlichkeit und Verbundenheit verloren haben.
Kurz gesagt: Wer sich innerlich abkapselt oder schützt, verliert oft den Kontakt zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und der eigenen Lebendigkeit.
Kernidee im Beziehungskontext
Rassismus entsteht dort, wo Menschen den Kontakt zu ihren eigenen Gefühlen, Verletzlichkeiten und Grenzen verlieren.
Wenn jemand innerlich taub oder abgeschnitten ist, sucht er Orientierung im Außen – in Zugehörigkeit, Macht oder Abwertung.
Warum Menschen Kontakt zu sich selbst verlieren
Schmerzhafte Erfahrungen in der Kindheit: Wenn Kinder nicht gesehen, gehört oder verstanden werden, lernen sie oft, Gefühle zu unterdrücken oder zu verstecken, um nicht verletzt zu werden.
Stress und Überforderung: Wenn das Leben zu schnell, zu laut oder zu fordernd ist, schalten wir innerlich ab, um „funktionieren“ zu können.
Innere Schutzmechanismen: Manche entwickeln Abwehrstrategien wie Perfektionismus, Anpassung oder Härte gegen sich selbst, um unangenehme Gefühle zu vermeiden.
Gesellschaftlicher Druck: Normen, Erwartungen und Vergleiche führen dazu, dass Menschen sich anpassen und eigene Bedürfnisse ignorieren.
Vom DU zum Politischen
Ein Beziehungscoach weiß wie und kann den persönlichen Raum einer Person öffnen für Fragen wie:
Wie sehr ist dein Selbstbild abhängig von Zustimmung, Erlaubnis, Bewertung oder Abwertung anderer? Wie gehe ich mit Schuld, Scham oder Abwehr um, wenn Rassismus thematisiert wird? Wie kann ich echte Begegnung mit „dem Anderen“ leben, ohne mich zu verlieren?
Das ist klassische Beziehungsarbeit.
Politischer Rassismus zeigt, wo Menschen innerlich getrennt sind – von sich selbst, von ihren Gefühlen und von anderen.
Er ist ein äußeres Zeichen dafür, dass Verbindung, Mitgefühl und echte Begegnung verloren gegangen sind.
Grenzen und Verantwortung
Wichtig ist:
Ein Beziehungscoach arbeitet nicht politisch oder aktivistisch, sondern bewusstseinspsychologisch.
Aus bewusstseinspsychologischer Sicht ist Rassismus ein Spiegel innerer Trennung: Er zeigt, wo wir den Kontakt zu uns selbst und zu unserer Menschlichkeit verloren haben. Es geht weniger um Moral als darum, zu verstehen, welche inneren Ängste, Schutzmechanismen oder Abwertungsmuster Menschen antreiben.
Er kann:
helfen, Reflexionsprozesse zu begleiten, Empathie und Perspektivübernahme fördern, Abwehrmechanismen verstehen, ohne sie moralisch zu verurteilen.
Aber er sollte nicht in politische Belehrung abrutschen – sonst verliert der Prozess die Beziehungsebene.
Ein Beziehungscoach kann …
… den Zusammenhang von Beziehung und Rassismus beleuchten –
nicht als Ideologe, sondern als Spiegelarbeiter.
Denn wo Menschen „andere“ abwerten, trennen sie sich meist auch von eigenen inneren Anteilen ab.
Die Arbeit führt also wieder zu Selbstverbindung und echter Beziehung – statt zu Abwehr und Spaltung.
Wo Beziehung aufhört, beginnt Abwertung
Rassismus ist kein Randthema der Gesellschaft – er ist ein Beziehungsthema.
Er zeigt, wie schwer es uns oft fällt, uns selbst und anderen wirklich zu begegnen.
Was im Großen als politische Spaltung sichtbar wird, beginnt im Kleinen – in unseren inneren Haltungen, in Angst, Scham, Schuld oder Bedürfnis nach Zugehörigkeit.
Beziehungsarbeit bedeutet, die eigenen Muster von Nähe und Distanz, Macht und Ohnmacht, Fremdheit und Zugehörigkeit zu erkennen.
Dort, wo wir „die Anderen“ abwerten, trennen wir uns oft auch von Anteilen in uns selbst ab.
Coaching kann helfen, diese Mechanismen sichtbar zu machen, ohne Schuld oder moralische Belehrung – sondern mit Bewusstsein, Mitgefühl und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Denn echte Beziehung – zu uns selbst und zu anderen – entsteht da, wo wir aufhören, den Unterschied als Gefahr zu erleben, und ihn als Begegnung begreifen.
Selbstverständnis als Coach
Ich arbeite nicht politisch, sondern menschlich.
Ich glaube, dass Rassismus, Ausgrenzung oder Überheblichkeit nicht zuerst politische Probleme sind, sondern Beziehungsprobleme.
Wo Menschen sich innerlich abtrennen – von eigenen Gefühlen, von ihrer Verletzlichkeit, von anderen Perspektiven – entstehen Urteile, die trennen.
Coaching schafft Bewusstsein dafür, wie wir Beziehung leben: zu uns selbst, zu anderen, zur Welt.
Daraus kann Haltung wachsen – jenseits von Schuld, Abwehr oder ideologischem Streit.
Mir geht es um Bewusstseinsarbeit, nicht um Belehrung.
Um Menschlichkeit statt Moral.
Und um den Mut, Verbindung zu halten – auch da, wo sie unbequem wird.
Insta: @marc_makes_you_love
Web: marcalexanderholtz.de
Rezensionen: linktr.ee/marcholtz
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Die Inhalte dieser Seite basieren auf psychologisch fundierten Erkenntnissen und traumasensibler Praxis – mit dem Ziel, nachhaltige innere und zwischenmenschliche Veränderung zu unterstützen. Sie ersetzen keine Therapie oder medizinische Behandlung.

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