Wie ich arbeite – und was hier tatsächlich passiert
Viele Menschen fragen: „Was machen wir hier eigentlich konkret?“
Die ehrliche Antwort: Ich arbeite prozessgeführt, nicht nach Schema F – das heißt: Ich folge dem, was sich im Moment tatsächlich zeigt, statt einen vorgefertigten Ablauf durchzuziehen und arbeite dabei auf Grundlage klarer psychologischer Prinzipien wie Nervensystemregulation, Bindungsdynamiken und Schutzmechanismen.
Wir arbeiten dort, wo Probleme entstehen – nicht dort, wo sie sichtbar werden.
Ob Konflikte, innere Blockaden oder Beziehungsthemen:
Das sichtbare Verhalten ist selten die Ursache.
In meiner Arbeit geht es darum zu verstehen:
- was dich innerlich unter Druck setzt
- ab wann dein Nervensystem in Alarm geht
- welche Schutzstrategien automatisch übernehmen
- warum du trotz besseren Wissens immer wieder gleich reagierst
Streit, Rückzug oder Überanpassung sind Ergebnisse – nicht der Ursprung.
Wahrnehmung & Nervensystem: vor Einsicht kommt Sicherheit
Viele Menschen wissen sehr viel über sich.
Aber ihr Körper reagiert schneller als ihr Verstand.
Deshalb arbeite ich nicht primär kognitiv, sondern mit Wahrnehmung, Regulation und Beziehung.
Du lernst:
- dich früher wahrzunehmen
- innere Anspannung zu regulieren
- bei dir zu bleiben, auch wenn es emotional wird
Erst dann entsteht echte Wahlfreiheit.
Biografiearbeit – funktional, nicht erzählend
Ja, wir schauen auf deine Geschichte.
Aber nicht, um Vergangenes „durchzuarbeiten“. Sondern um zu verstehen:
- wie dein Nervensystem geprägt wurde
- welche Strategien früher sinnvoll waren
- und warum sie dich heute begrenzen
Verstehen ist hier kein Selbstzweck. Es schafft Handlungsspielraum im Heute.
Bedürfnisse, Mindset & innere Haltung
Wir sprechen über Bedürfnisse – aber erst dann, wenn du sie auch spüren und vertreten kannst.
Mindset-Arbeit bedeutet hier nicht positives Denken, sondern:
- automatische innere Überzeugungen
- sichtbar machen alte innere Logiken
- hinterfragen neue Haltungen verkörpern, nicht nur denken
Nicht Selbstoptimierung – sondern Selbstführung.
Was du konkret entwickelst
- frühere Selbstwahrnehmung
- emotionale Selbstregulation
- weniger automatische Reaktionen
- klare Kommunikation ohne Selbstverlust
- Verantwortung für dein inneres Erleben
Das Ziel ist nicht Konfliktvermeidung, sondern innere Stabilität – auch wenn es schwierig wird.
Abgrenzung zu klassischer Therapie oder Coaching-Formaten
In vielen Settings entsteht viel Einsicht –
aber wenig spürbare Veränderung im Alltag.
Meine Arbeit verbindet:
psychologisches Verstehen Nervensystem- & Bindungsarbeit Prozessführung verkörperte Integration
Nicht nur:
Jetzt verstehe ich mich. Sondern: „Ich kann auch anders mit mir umgehen – genau dann, wenn es zählt.“
Ich arbeite nicht daran, dass Menschen besser reagieren. Ich arbeite daran, dass sie sich sicher genug fühlen bewusst zu reagieren.
