Warum du weiter willst, aber innerlich auf der Bremse stehst
Von Marc A. Holtz, Beziehungscoach
Kostenlose Orientierung – Termin
Du willst mehr.
Mehr Tiefe. Mehr Klarheit. Mehr Gefühl. Mehr Verbindung.
Du willst intelligenter mit dir selbst umgehen, bessere Beziehungen führen, Menschen in dein Leben holen – und endlich weiterkommen.
Und gleichzeitig hast du Schiss.
Nicht ein bisschen.
Richtig.
Schiss davor, alte Muster loszulassen. Schiss davor, locker zu werden. Schiss davor, dich zu entspannen. Schiss davor, frei zu sein – weil du ehrlich gesagt keine Ahnung hast, wie sich das anfühlt.
Willkommen. Du bist nicht kaputt. Du bist logisch.
Warum Veränderung dich gleichzeitig anzieht und abschreckt
Du hast keine Angst vor Entwicklung.
Du hast Angst vor dem, was danach kommt.
Denn für viele Menschen war „locker sein“ früher kein Wellnesszustand, sondern:
Chaos.
emotionale Überforderung
Nähe ohne Sicherheit.
Freiheit ohne Halt.
Dein System hat gelernt:
Anspannung = Kontrolle.
Kontrolle = Sicherheit.
Das sitzt nicht im Kopf.
Das sitzt tiefer.
Deshalb bringt dir positives Denken nichts.
Deshalb funktionieren Podcasts nur bis zum nächsten Montag.
Deshalb sabotierst du dich nicht – du schützt dich.
Die unbequeme Wahrheit: Du hast Angst, dich zu verlieren
Was kaum jemand ausspricht:
Du fürchtest nicht die Veränderung.
Du fürchtest, wer du ohne deine alten inneren Haltesysteme bist.
Ohne Daueranspannung.
Ohne inneren Druck.
Ohne Wachsamkeit.
Ohne dieses ständige „Ich hab mich im Griff“.
Denn was bleibt dann?
Und genau da wird’s unangenehm.
Nicht dramatisch. Sondern leer. Ungewohnt. Still. Befremdlich.
Und Stille ist für ein überlebenskluges Nervensystem kein Ziel, sondern ein Risiko.
Freiheit fühlt sich am Anfang nicht frei an
Noch eine Wahrheit, die kaum jemand verkauft:
Freiheit fühlt sich am Anfang nicht gut an.
Sie fühlt sich instabil, fremd, unkontrollierbar an.
Nicht, weil sie falsch ist.
Sondern weil du sie nie sicher gelernt hast.
Du hast keine innere Landkarte für:
echte Entspannung
Weichheit ohne Gefahr
Nähe ohne Selbstverlust
Ruhe ohne Kontrollverlust
Also hält dein System fest – nicht aus Sturheit, sondern aus Erfahrung.
Warum „einfach loslassen“ kompletter Unsinn ist
„Lass doch mal los.“
„Entspann dich.“
„Vertrau dem Prozess.“
Gut gemeint. Hilft nicht.
Loslassen ohne innere Sicherheit ist kein Wachstum,sondern Überforderung mit spirituellem Anstrich.
Dein System braucht keine Überredung.
Es braucht Beweise.
Kleine. Verkörperte. Wiederholbare.
Was wirklich hilft: Veränderung ohne Selbstverlust
Der Weg ist nicht:
Alles auf einmal radikale Brüche emotionale Selbstdemontage
Der Weg ist:
Mich ein kleines Stück bewegen – und dabei spüren, dass ich mich nicht verliere.
5 %, nicht 50. Kurz, nicht heroisch.
Erfahrungsbasiert, nicht verkopft.
Nicht „frei sein“.
Sondern:
„Ich darf mich kurz sicher fühlen – auch ohne Spannung.“
Das ist keine Technik. Das ist Umlernen.
Für wen das hier ist – und für wen nicht
Das hier ist nicht für Menschen, die:
- schnelle Lösungen wollen
- sich motivieren lassen wollen
- nur verstehen, aber nichts spüren wollen
Das hier ist für Menschen, die merken:
„So wie bisher will ich nicht weiterleben – aber ich will mich dabei auch nicht verlieren.“
Veränderung beginnt nicht mit Mut – sondern mit Sicherheit
Freiheit ist kein Zustand. Sie ist eine Fähigkeit, die man lernt.
Nicht im Kopf. Im Körper.
Im Alltag. In Beziehung.
Und ja: Das geht klar. Das geht ehrlich.Das geht ohne Drama – aber auch ohne Selbstbetrug.
Wenn du das willst, finden wir heraus, wie dein Tempo aussieht.
Nicht schneller. Nicht langsamer.
Sondern passend.
