Coaching ist keine Psychotherapie.
Und ich möchte auch gar nicht so tun, als wäre es das.
Meine Aufgabe ist eine andere:
Ich begleite Menschen, die etwas in ihrem Leben verändern möchten – in ihrem Umgang mit sich selbst, in ihren Beziehungen, bei Entscheidungen, in wiederkehrenden Mustern und in der Frage, wie sie ihr Leben bewusster und selbstbestimmter gestalten können.
Dafür bringe ich eine fundierte Ausbildung, Erfahrung, Methodenwissen und eine traumasensible Haltung mit.
Ich arbeite entwicklungsorientiert und beziehe dabei unter anderem Beziehung, Selbstwahrnehmung, Nervensystem, innere Muster und körperliches Erleben ein.
Ich nehme die Themen, wie sollte es auch anders sein, meiner KlientInnen ernst. Und ich nehme meine Verantwortung als Coach ernst.
Deshalb stelle ich keine Diagnosen und behandle keine psychischen Erkrankungen. Das gehört in andere Hände. Akute psychiatrische Krisen, Psychosen, akute Selbst- oder Fremdgefährdung oder schwere psychische Symptomatik gehören in die Hände entsprechend qualifizierter medizinischer oder psychotherapeutischer Fachkräfte.
Das bedeutet nicht, dass Trauma, belastende Erfahrungen, Ängste, innere Anspannung, Beziehungsmuster oder schwierige Lebensphasen bei mir keinen Platz haben.
Im Gegenteil.
Genau dort kann Coaching sinnvoll sein – solange der Rahmen dafür geeignet ist.
Wenn wir gemeinsam arbeiten, darfst du deshalb erwarten, dass ich nicht einfach irgendeine Methode über dich stülpe. Ich schaue mit dir, was tatsächlich passiert, was du brauchst und was dir dabei helfen kann, neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Und wenn ich den Eindruck habe, dass dein Anliegen eine andere Form der Unterstützung braucht, werde ich dir das auch sagen.
Nicht, weil ich weniger kann.
Sondern weil ich meinen Beruf ernst nehme.
Gute professionelle Begleitung kennt ihre Grenzen.
Ein guter Coach muss nicht alles können.
Er muss wissen, wofür er qualifiziert ist, was er leisten kann und wann jemand anderes die bessere Adresse ist.
Genau das gehört für mich zu guter Arbeit. Nur so kann ich guten Gewissens Grenzen thematisieren.
Du musst mir deshalb nicht einfach glauben, nur weil ich Coach bin, eine Ausbildung gemacht habe oder gute Bewertungen bekomme.
Du darfst prüfen:
Passt meine Kompetenz zu deinem Anliegen? Passt meine Arbeitsweise zu dir? Fühlst du dich bei mir fachlich und menschlich gut aufgehoben?
Denn am Ende geht es nicht darum, welcher Titel auf einer Visitenkarte steht.
Es geht darum, welche professionelle Unterstützung du gerade brauchst – und ob ich genau diese Unterstützung kompetent anbieten kann.
Wenn das der Fall ist, können wir miteinander arbeiten.
Wenn nicht, sage ich es dir.
Das ist für mich keine Einschränkung professioneller Kompetenz.
Das ist ein Teil davon.