Kontrolle & Loslassen

„Wer sein Leben verlieren will, wird es finden.“

Zunächst klingt das widersprüchlich. Warum sollte man sein Leben verlieren wollen?

Vielleicht, weil das, was wir oft für unser Leben halten, gar nicht unser Leben ist.

Es sind Rollen.
Anpassungen.
Alte Schutzstrategien.
Erwartungen anderer Menschen.
Vorstellungen davon, wie wir sein müssten.

Viele Menschen verbringen Jahre damit, genau das festzuhalten.

Sie versuchen, die Kontrolle zu behalten.
Keine Fehler zu machen.
Niemanden zu enttäuschen.
Sich abzusichern.

Doch manchmal verlieren wir dabei etwas Wesentliches: den Kontakt zu uns selbst.

Wirkliche Veränderung beginnt oft nicht damit, jemand anderes zu werden. Sondern damit, loszulassen, was wir nicht sind.

Das kann sich anfühlen wie ein Verlust. Der Verlust einer Identität.
Eines Selbstbildes.
Einer vertrauten Art, durchs Leben zu gehen.

Doch genau dort beginnt häufig etwas Neues. Nicht weil wir uns neu erfinden.

Sondern weil wir wiederfinden, was die ganze Zeit unter den Schichten von Anpassung, Angst und Kontrolle verborgen war.

Manchmal muss das sterben, was uns bisher geschützt hat.

Damit das leben kann, was wir wirklich sind.

Man verliert nicht sein Leben, wenn man sich selbst findet. Man verliert nur das, was nie wirklich man selbst war.

Meld dich gern, wenn du weniger Anpassung, weniger innere Kämpfe, mehr Klarheit willst und bereit bist für gelegentliche Irritationen im Umfeld.

Bei anhaltender Authentizität konsultieren Sie bitte keine Menschen, die Sie nur in Ihrer alten Rolle mögen.