Verfasst von Marc Holtz
Die innere Software: Warum wir handeln, wie wir handeln
Wir alle tragen eine Art „innere Software“ in uns – Programme, die schon in der Kindheit installiert wurden. Sie machen uns frei, mutig oder das Gegenteil. Vieles läuft unbewusst.
Glaubenssätze, Verhaltensmuster, kleine und große Überzeugungen darüber, was Liebe ist, wie Nähe funktioniert oder wann man lieber schweigt.
Die meisten Färbungen bekommen wir gar nicht mit. Manche davon laufen im Hintergrund so reibungslos, dass wir sie kaum bemerken.
Andere crashen regelmäßig unser ganzes System. Triggern uns dann.
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Das eigentliche Problem: Wir verwechseln Gewohnheit mit Wahrheit
Wir verwechseln Gewohnheit mit Wahrheit.
Wir halten fest an Mustern, die uns einmal geschützt haben, und wundern uns, warum sie uns heute einengen.
Wir wiederholen Konflikte, die längst nicht mehr ins Hier und Jetzt gehören.
Wir sehnen uns nach Vertrauen, wissen aber gar nicht, wie man es wirklich lebt.
Wir wünschen uns Liebe, ohne je gelernt zu haben, sie anzunehmen. Sie zu erkennen überhaupt.
Sich selbst besser zu verstehen, ist keine Selbstoptimierung – es ist eine Rückkehr.
Eine Rückkehr zu dem, wer du bist, jenseits von Erwartungen, Loyalitäten und alten Geschichten.
Wachstum starten mit Coaching
In sich selbst investieren: Was es wirklich bedeutet
In sich zu investieren bedeutet, sich selbst die Aufmerksamkeit zu schenken, die man sonst an alles andere verschenkt: an den Job, an die Beziehung, an das Funktionieren.
Dich wieder hören: Der erste Schritt in Richtung Selbstkontakt
Es bedeutet, einen inneren Raum zu schaffen, in dem du wieder hören kannst, was in dir leise ruft:
„Ich will gesehen werden. Ich will verstanden werden. Ich will leben.“
Und es bedeutet, aufzuhören, darauf zu warten, dass im Außen jemand das tut, was nur du selbst dir geben kannst: Zeit, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Mut.
Warum innere Arbeit wirkt
Viele Menschen glauben, ihr Leben sei „einfach so“ geworden – eine Mischung aus Entscheidungen, Zufällen und Beziehungen.
Doch neurobiologisch passiert etwas viel Tieferes:
Dein Nervensystem speichert Erfahrungen dauerhaft
Schon früh entsteht in uns ein inneres Bild davon, was sicher ist.
Ob Nähe gefährlich wirkt.
Ob Bedürfnisse erlaubt sind.
Ob man besser still ist, stark sein muss oder sich anpasst.
Diese Informationen werden nicht nur erinnert – sie werden verkörpert.
Alte Schutzmuster waren klug – sind aber nicht mehr zeitgemäß
Leise sein.
Nicht brauchen.
Sich anpassen.
Perfekt funktionieren.
Das waren einmal Überlebensstrategien.
Heute engen sie ein – aber sie meinen es gut.
Veränderung beginnt nicht im Kopf – sondern im Kontakt
Verstehen allein reicht nicht.
Das Nervensystem braucht neue sichere Erfahrung, um alte Muster loszulassen.
Darum wirkt traumasensible Arbeit: weil sie nicht drängt, sondern stabilisiert.
Innere Arbeit ist eine Rückkehr zu dir – keine Reparatur
Es geht nicht darum, dich zu „fixen“.
Sondern darum, Zugang zu dem Menschen zu bekommen, der du ohne diese alten Schutzschichten wärst.
Es ist eine Rückkehr.
Zu dir.
Drei Reflexionsfragen, die deine Muster sichtbar machen
1. Welche Situation wiederholt sich immer wieder – obwohl du sie nicht mehr willst?
Und: Was versucht dein Nervensystem dabei zu schützen?
2. Welche deiner heutigen Reaktionen fühlt sich eigentlich „älter“ an als du?
Als würde ein jüngerer Anteil in dir handeln?
3. Was würdest du dir von einer Beziehung wünschen – wenn du dich nicht schämen müsstest?
In meiner Arbeit: Traumasensibles Coaching im eigenen Tempo
In meiner Arbeit geht es genau darum: gemeinsam hinzuschauen, zu verstehen und neue Wege zu üben.
Nicht, um dich neu zu erfinden – sondern um dich zu erinnern.
An das, was schon da ist.
Und an das, was endlich gesehen werden will.
Ich arbeite traumasensibel, im eigenen Tempo, ohne Druck.
Wandel durch Kontakt: Warum Beziehung Veränderung ermöglicht
Veränderung entsteht nicht durch Leistung – sondern durch Kontakt.
Und genau dort beginnt meist der entscheidende Wandel:
wenn jemand dir wirklich zuhört und mit dir versteht, warum du bist, wie du bist – ohne dich dafür zu verurteilen.
Sich finden statt sich verändern
Viele meiner Klient:innen sagen später:
„Ich habe nicht gelernt, mich zu verändern. Ich habe gelernt, mich zu finden.“
Wenn etwas beim Lesen in dir mitschwingt
ein Erkennen, ein „ja, das kenne ich“ – dann ist das oft der Moment, an dem sich ein neuer Weg zeigt.
Und manchmal braucht es nur ein einziges Gespräch, um zu spüren, dass Veränderung nicht bedrohlich sein muss, sondern befreiend sein kann.
Wenn du möchtest, können wir uns in einem unverbindlichen Orientierungsgespräch anschauen, wo du gerade stehst –
und was in dir vielleicht schon lange darauf wartet, in Bewegung zu kommen.
Nächster Schritt
Und falls du nur ein kleines Stück weitergehen willst: Kostenloses Erstgespräch.
Denn der entscheidende Schritt ist nie spektakulär.
Vielleicht ist das auch dein nächster Schritt.
Transparente Preise, einfache Buchung – keine Überraschungen, außer den guten.
Die Beiträge basieren auf psychologischen Erkenntnissen und meiner Praxis als Beziehungscoach. Ziel ist innere und zwischenmenschliche Veränderung zu unterstützen. Die Beiträge sollen helfen unsere Blockaden zu identifizieren und Kontakt zu sich und anderen zu bauen. Sie ersetzen keine ärztliche Therapie oder medizinische Behandlung.

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