Die Fähigkeit, konstruktive Kritik anzunehmen, sie emotional einzuordnen und sachlich zu verarbeiten, ohne direkt in den Modus „Ich greife jetzt alle an, um mich selbst zu schützen“ zu wechseln.
Ein kritikfähiger Mensch betrachtet Rückmeldungen nicht als persönlichen Angriff, sondern als Chance zur Weiterentwicklung. Ja, ich weiß – klingt wie ein Werbeslogan auf einem Coaching-Flyer, aber es stimmt nun mal.
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Woran erkennt man, dass jemand kritikfähig ist?
Falls du dich fragst, ob dein Gegenüber ein Feedback-Gespräch überlebt, ohne in einen seelischen Origami-Zustand zu fallen, dann achte auf Folgendes:
1. Aktives Zuhören
Kritikfähige Menschen hören wirklich zu, anstatt im Kopf schon einen dreiaktigen Thriller über Gegenargumente zu planen.
2. Sachliche Reaktionen
Sie verfallen nicht in Drama-Modus, sondern fragen nach, klären nach und bleiben erstaunlich ruhig. Fast so, als wären sie Erwachsene.
3. Selbstreflexion
Kritikfähige Personen prüfen ehrlich, ob etwas an der Kritik dran ist – und tun dabei nicht so, als sei Feedback ein persönlicher Angriff auf ihre Familiengeschichte.
4. Bereitschaft zur Veränderung
Sie setzen konstruktive Hinweise wirklich um – nicht nur in einer PowerPoint, die niemand sehen will.
Woran erkennt man, dass jemand nicht kritikfähig ist?
Hier wird’s oft schon unterhaltsam, zumindest für Außenstehende.
1. Abwehrhaltung und Rechtfertigung
Die Person verteidigt jede Kleinigkeit, als ginge es um die Weltmeisterschaft im Sich-Rausreden.
2. Persönliche Angriffe
Statt auf den Inhalt einzugehen, wird der Kritiker angegriffen: “Ja, aber DU hast doch…” – Klassiker.
3. Blockieren und Ignorieren
Die Person tut so, als hättest du überhaupt nichts gesagt. Ein menschlicher 404-Error.
4. Opferrolle
„Alle sind gemein zu mir“ ist das Mantra des nicht kritikfähigen Menschen. Die Welt ist schuld, nie sie selbst.
Warum Kritikfähigkeit im beruflichen und privaten Umfeld wichtig ist
Kritikfähigkeit erleichtert Kommunikation, stärkt Beziehungen und fördert berufliches Wachstum. Stell dir vor: Man könnte gemeinsam besser werden – und zwar ohne Tränen, Türenknallen oder passiv-aggressive PowerPoint-Präsentationen.
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Ich bin praxisorientierter Beziehungscoach* und bringe Menschen dazu, sich und anderen mit Neugierde zu begegnen. Was dann passiert ist kein Zufall.
Ausgebildet zum traumasensibilisierten Beziehunfscoach. Heißt, die oft unsichtbaren Folgen von Traumata zu erkennen, zu verstehen und im Umgang mit Betroffenen bewusst darauf zu reagieren.
Ich arbeite mit Einzelpersonen und gebe Workshops für Verbände & Firmen nach Anfrage.
2025 ist erstmals mein Programm „Zurück zu dir, zurück nach vorn“ erschienen. Es begleitet meine Arbeit, Schreiben und Denken.

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