Diese Rückmeldungen sind nicht entstanden, um mich zu zeigen.
Sie sind entstanden, um mich sehen zu lernen.
Vor vielen Jahren war es eine Übung in einer Coaching-Ausbildung:
Woche für Woche festzuhalten, was andere Menschen über einen sagen – das Positive. Das, was man gerne überhört. Oder nicht annehmen kann.
Ich führe dieses Feedback-Tagebuch bis heute.
Nicht aus Eitelkeit, sondern aus Verantwortung.
Denn wir wissen oft erstaunlich wenig darüber, wer wir für andere sind.
Und lieben – im tiefsten Sinne – können wir erst, wenn wir bereit sind, uns selbst zu sehen.
Vielleicht liest du diese Zeilen nicht nur als Rückmeldung über mich.
Sondern auch als Einladung, dich selbst zu fragen:
Was sehen Menschen in mir – das ich beispielsweise selbst nicht sehen will?
Von M. A. Holtz, Beziehungscoach
Ich führe dieses Feedback Tagebuch noch heute – immer, wenn ich es nicht vergesse. Darum diese Worte, um mir selber und dir zu zeigen, wer man bei anderen ist.
Denn vieles hab ich nicht gesehen oder konnte es nicht annehmen. Ich möchte, dass du so etwas von mir und im Idealfall von dir siehst.

„Deine Coolness ist kein Stil. Sie ist Abstand.“ M. A. Holtz, Beziehungscoach
Wenn du diese Gedanken zu meiner Person jetzt liest, wünschte ich mir, dass du dich vielleicht fragst, wer du bist und ob du dich auch selber siehst, wahrnimmst, was die Menschen um dich herum wahrnehmen. Vielleicht deine Hilfsbereitschaft. Vielleicht eine Engstirnigkeit. Wahrscheinlich sehen Sie etwas, was du ungern annimmst.
Denn jemanden lieben, wird nur möglich sein, wenn wir uns selber sehen. Desto mehr, umso besser. Und lieben heißt für mich, ich sehe dich.
Los gehts:
Präsenz, die man spürt
Erfahrungsberichte der KlientInnen
Viele Rückmeldungen beschreiben weniger was ich tue – sondern wie ich da bin.
„In erster Linie bist du wach. Du bist bei mir. Dein Blick trifft auf meine Augen. Direkt. Da ist kein Abschweifen. Da ist Präsenz die ich spüre. Du bist neugierig. Auch dir selbst gegenüber. Nimmst nichts als gegeben an, sondern betrachtest sehr viel von vielen Seiten. Von oben. Unten. Von innen. Dabei verurteilst du nicht. Ich mag, dass du ständig am reflektieren bist. Auf deine Spur gehst. Die Spur zu dir selbst.“ (Maik)
Du bist jemand, der in Begegnungen ganz da ist, nicht halb, nicht mit Vorbehalt. Ich spüre das. Deine Präsenz wirkt berührend, nicht weil du dich in den Mittelpunkt stellst, sondern weil du da bist, ohne etwas zu machen. Das ist selten. (Anastasija)
Diese Art von Präsenz schafft Räume, in denen Menschen sich zeigen können, ohne sich erklären oder schützen zu müssen.
Zuhören, ohne zu bewerten
Ein wiederkehrendes Motiv im Feedback: nicht verurteilt zu werden.
„Lieber Marc , du hast als Kind – Jugendlicher keine Fäuste, sondern Worte gefunden, um Streit zu schlichten, also anderen zu helfen! Du hast zugehört und überlegt, bevor du Menschen beurteilt hast. Ich denke du hast den richtigen Weg gewählt. Eine liebe Umarmung“ (Mama)
„Du willst verstehen, nicht kontrollieren.“ (Jana)
Du bist jemand, der durch sein bloßes Dasein Räume öffnet – weil du hinschaust, weil du bleibst, weil du dich selbst ernst nimmst, ohne dich zu wichtig zu nehmen. (Sebastian)
Klarheit in der Kommunikation, ohne abweisend oder belehrend zu wirken. (Boris)
Viele erleben es als entlastend, dass Ambivalenzen, Unsicherheiten und innere Widersprüche nicht aufgelöst werden müssen, um da sein zu dürfen.
Wow! Deine besondere Perspektive auf die Dinge war schon immer wertvoll. Das war vielleicht schon immer Berufung. (Nadine)
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Tiefe ohne Druck
Menschen beschreiben die Begegnung mit mir als tief – aber nicht übergriffig, nicht fordernd.
Wir alle haben das in uns, aber wir haben teils gelernt, es nicht leben zu lassen.
„Was du sagst und schreibst regt mich zum nachdenken und reflektieren an und hat mir schon manches mal die Augen geöffnet und zu verstehen gegeben, was ich in bestimmten Situationen empfinde und was die Ursache dafür ist.“ (Carl P.)
„Ich fand dich mehr im Gefühl als im Kopf.“ (Franz N.)
Tiefe entsteht hier nicht durch Technik, sondern durch Haltung.
Klarheit, die Sicherheit gibt
Viele Rückmeldungen sprechen von innerer Ordnung, die entsteht – auch in komplexen oder emotionalen Themen.
„Deine besondere Perspektive auf die Dinge war schon immer wertvoll.“ (Joachim K.)
Diese Klarheit wirkt nicht belehrend, sondern orientierend.
Ermutigung, wieder ins Leben zu kommen
Manche Rückmeldungen sind sehr bildhaft – und berühren genau das, was viele suchen:
„Es fühlt sich an, als hättest du mir wieder gezeigt, wie man atmet. Wie bunt die Welt eigentlich ist, wenn man sich nicht zu sehr verkopft. Danke das du mir diese unglaubliche Möglichkeit gibst!“ (C.F.)
„Du führst Menschen aus dem Dunkel – wenn sie bereit sind.“ (C.F.)
Es geht nicht darum, jemand anderes zu werden.
Sondern darum, wieder Zugang zu sich selbst zu finden.
Eine Haltung, die trägt
Was sich durch fast alle Stimmen zieht, ist weniger eine Methode als eine Haltung: wach, ehrlich, reflektiert, menschlich, ohne Druck, ohne Urteil.
„Du nimmst dich selbst ernst, ohne dich zu wichtig zu nehmen.“ (Feedback Freundin)
„Du bist jemand, der durch sein bloßes Dasein Räume öffnet – weil du hinschaust, bleibst und dich selbst ernst nimmst, ohne dich über andere zu stellen.“ (Feedback Freundin)

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