Wie dein Nervensystem deine Partnerwahl beeinflusst

Von Marc A. Holtz

Partnerwahl & Nervensystem – der ehrliche Liebesguide

Wie dein Nervensystem deine Partnerwahl beeinflusst – und warum du nicht „einfach bessere Menschen daten“ kannst

Wenn du dachtest, du wählst deine Dates mit Logik, Intellekt oder „diesmal mache ich’s anders“, dann muss ich dir etwas sagen, und es tut nicht mal weh:

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FAQ‘s: So läuft das!

Du datest nicht bewusst. Du datest nervensystemisch.

Ja. Nicht dein Kopf sucht sich Partner aus –

dein Körper tut’s. Und der hat eine ziemlich eigene Vorstellung von „attraktiv“.

Der Körper prüft nicht:

– Wie sind seine Werte?

– Ist sie emotional verfügbar?

– Ist das hier langfristig gesund?

Nein.

Er prüft nur eins:

„Kommt mir das bekannt vor?“

Und jetzt kommt der Plot Twist:

Das Nervensystem verwechselt Vertrautheit mit Sicherheit.

(Spoiler: Das ist nicht dasselbe.)

Warum du auf Menschen anspringst, die du eigentlich nicht willst

Regel Nr. 1: Chemie ist oft Alarm, kein Schicksal.

Dieses „Kribbeln“, das du bei manchen Menschen hast?

Das ist nicht Anziehung.

Das ist Aktivierung.

Eine Mini-Tsunami-Kaskade in deinem Körper, die sagt:

„Oh! Das fühlt sich an wie früher.

Schnall dich an, Baby.“

Dein Kopf nennt es „Knistern“.

Psychologie nennt es „Trauma remembers.“

Regel Nr. 2: Stabilität wirkt langweilig, wenn du Chaos gewohnt bist.

Ja, ja. „Er ist nett… aber da fehlt dieses gewisse Etwas.“ — sagt dein Nervensystem und meint eigentlich:

„Diese Ruhe kenne ich nicht. Bitte mehr Gefahr.“

Du bist nicht „picky“. Du bist konditioniert.

Regel Nr. 3: *Du wählst nicht, was gut für dich ist.

Du wählst, was dein System reguliert.*

Wenn du gelernt hast, dich über Anpassung, Drama, Nähe-Distanz-Spielchen oder Gefühlsarbeit sicher zu fühlen, dann wählst du Menschen, die dir genau das liefern.

Nicht weil du es willst.

Sondern weil dein Körper so gelernt hat, zu überleben.

Beispiele aus dem echten Leben:

Wenn du dich zu schnell bindest → dein Nervensystem sucht schnelle Sicherheit.

Wenn du dich zu Menschen hingezogen fühlst, die dich verwirren → dein System kennt Verwirrung besser als Ruhe.

Wenn du den ruhigen Typen „nicht spürst“ → dein Körper reagiert auf fehlende Aktivierung.

Wenn du dich ärgerst, dass du wieder denselben Menschentyp datest → dein Körper sagt: „Aber… das war bequem programmiert.“

Regel Nr. 4: Bindungsmuster sind körperlich, nicht rational.

Dein Nervensystem arbeitet nach Uralt-Regeln wie:

„Unklare Menschen? Super. Die kenne ich. Da weiß ich, wie ich mich bewege.“

Oder:

„Stabile Menschen? Huch. Keine Alarmzeichen. Kann ich hier überleben?Vielleicht lieber flüchten…“

Es ist verrückt –

aber auch völlig logisch, wenn man versteht, wie Körper und Psyche zusammenarbeiten.

Regel Nr. 5: Du kannst Partnerwahl neu programmieren – aber nicht durch Willenskraft.

Du kannst 500 Dating-Regeln lesen. Du kannst dir „rote Flaggen merken“ oder dich zur Ruhe zwingen. Funktioniert alles nicht.

Warum?

Weil du nicht gegen deinen Körper daten kannst.

Du kannst Muster nur verändern, wenn dein Körper lernt:

„Sicherheit ist sicher. Chaos ist nicht Liebe. Ruhe ist nicht Gefahr. Klarheit ist nicht Bedrohung.“

Und das passiert nicht im Kopf.

Das passiert im Nervensystem.

Worauf du wirklich achten solltest (keine TikTok-Romantik, echte Biologie)

Anziehung ist kein Beweis. Aktivierung ist kein Funken. Drama ist kein Zeichen. Unsicherheit ist keine Verbindung. Hoffnung ist kein Beziehungsmodell.

Wie du jemanden wahrnimmst, hängt mehr davon ab, wie sicher DEIN Körper ist – nicht davon, wie „gut“ oder „schlecht“ die andere Person ist.

Wenn du sicher wirst, wirst du:

– stabilere Menschen attraktiv finden

– ruhige Kommunikation als sexy erleben

– nicht mehr in chaotische Muster rutschen

– Klarheit wählen können

– Nähe zulassen können

– und endlich merken:

Liebe braucht kein Drama, um echt zu sein.

Wenn du deine Partnerwahl endlich verändern willst

Dann reicht ein Vorsatz nicht.

Dann reicht auch kein „diesmal achte ich besser auf Red Flags“.

Das Nervensystem lässt sich nicht verhandeln.

Aber es lässt sich regulieren.

Und dabei unterstütze ich dich – traumasensibel, humorvoll, klar und absolut ohne Druck.

Wenn du deine Partnerwahl verändern willst, fang nicht bei Männern/Frauen an.
Fang bei deinem System an.

Melde dich für ein Gespräch, wenn du bereit bist, endlich anders zu wählen –nicht aus Angst, sondern aus Sicherheit.

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