PR 101 für Start-ups

Nach­dem unsere PR-Beratung im Ham­burg­er beta­haus, während der Social Media Week (SMW) schnell aus­ge­bucht war, bieten wir im März eine Fort­set­zung bei der dpa-Tochter news aktuell an. Die große Nach­frage machte das möglich. 

Unser Beratungs­for­mat ist ein kurzweiliges, kosten­freies und soll Grün­dern helfen ihre Unternehmen mit­tels PR sicht­bar­er zu machen. 

In den Slots erar­beit­en wir mit den Unternehmern Ideen zur Verbesserung der beste­hen­den oder der Erstel­lung über­haupt ein­er PR-Strategie. Den Aus­sagen der Teil­nehmer zufolge funk­tion­iert das, es bleibt etwas hän­gen, zumin­d­est unmit­tel­bar danach — siehe Video.

Start-ups kom­mu­nizieren um Inve­storen, zukün­ftige Mitar­beit­er oder Kun­den zu gewin­nen. Ohne Kom­mu­nika­tion bleiben ihre Leis­tungsver­sprechen im Fluss der täglichen Botschaften unge­se­hen. Nur ist die erforder­liche Kom­pe­tenz zu kom­mu­nizieren heute höher als gestern noch. 

Unser Con­sult­ing soll Helfen den wertschöpfend­en Aspekt der PR für jede Organ­i­sa­tion zu erfassen, um dann mit­tels PR die Marken­bekan­ntheit, Image und Glaub­würdigkeit weit­er stärken zu kön­nen. 

Die Stärkung soll sich dabei nicht nur auf den dig­i­tal­en Raum, dem Inter­net beziehen. Wen­ngle­ich das Inter­net von den vielfach dig­i­tal­en Unternehmen und ihren internet-affinen Grün­dern bevorzugt wird. Den­noch haben Start-ups mehr Berührungspunk­te zu ihren Stake­hold­ern als nur das Netz. 


PR begleit­et die Beziehun­gen gegenüber Stake­hold­ern oder Anspruchs­grup­pen auch offline. Ist die PR gut, zahlt sie auch auf das Kon­to von Cor­po­rate Iden­ti­ty und Image ein. 

Iden­tität und Image entste­hen on- und offline. Start-ups in dig­i­tal­en Geschäfts­feldern unter­schätzen das mitunter, so eine Studie der Design-Akademie-Berlin zur Kom­mu­nika­tion von Start-ups.

Gute PR erhöht die Aufmerk­samkeit – in den Medi­en, im Markt, bei Kun­den oder denen die es wer­den soll­ten. 

Pos­i­tive Berichter­stat­tung in branchen­rel­e­van­ten Medi­en unter­stützt die Kun­dengewin­nung. Auch Blogs und Social Media-Accounts mit entsprechend rel­e­van­ten Fol­low­ern sind zweck­di­en­lich. Ob die eige­nen oder die von Influ­encern.        

In der Start-up-Szene ist Kom­mu­nika­tion kriegsentschei­dend. Sie bere­it­et das Feld der Kap­i­talbeschaf­fung, des Recruit­ments und der Kun­dengewin­nung. 

Viele Grün­der konkur­ri­eren im Kap­i­tal­markt. Wer es nicht schafft zu sagen was er kann, ver­liert gegenüber denen die sich auszu­drück­en wis­sen. 

Genau­so konkur­ri­ert man um gute Mitar­beit­er und um Kun­den, erk­lärt auch die Studie der Design Akademie. Wer sich als Arbeit­ge­ber nicht attrak­tiv posi­tion­iert und das meist gekop­pelt mit eher niedri­gen Ein­stiegs­ge­häl­tern, ver­liert hier poten­tielle Mitar­beit­er an Wet­tbe­wer­ber die ihre Kom­mu­nika­tion beherrschen.

Es geht in allen Start-ups um Wach­s­tum und wie man Stag­na­tion oder Zer­fall ver­hin­dert. PR ist in der Lage Wach­s­tum zu fördern, Stag­na­tion oder Zer­fall ent­ge­gen­zuwirken. Natür­lich sind auch dafür gute Mitar­beit­er unverzicht­bar.

PR oder sagen wir das Invest­ment in dieselbe, fällt in jün­geren Unternehmen aus diversen Grün­den häu­figer über die Schreibtis­chkante. Geld­knap­pheit führt diese Gründe an. 

Kein Know-How und damit keine Wertschätzung ob der Wirk­samkeit von PR seit­ens der Grün­der, lautet ein weit­er­er Grund.

So beschränkt man sich in Start-ups zunächst auf “eigene Medi­en”: Web­siten, Newslet­ter und Social Media. Das ist ein Anfang. Der ein schnelles Ende find­en kann.

Man geht zu Beginn in der Annahme, dass Social Media und Net­work­ing im eige­nen Dun­stkreis aus­re­ichen, um im Markt sicht­bar zu wer­den und Kun­den für sich zu begeis­tern. Getreu dem Mot­to “wir sind eine dig­i­tale Unternehmung, also reicht die dig­i­tale Präsenz”. 

Es ist ein Leicht­es dafür Entschuldigun­gen auszuweisen. Entschuldigun­gen wie “wir haben dafür derzeit kein Per­son­al, kein Geld mehr über — wir müssen erst­mal Umsatz machen”. 

Irgend­wann begin­nt man die PR auszubauen — mit ein paar Foren, ein biss­chen Com­mu­ni­ty­build­ing, Vide­o­for­mat­en, Net­zw­erkver­anstal­tun­gen und wenn das Geld reicht, gibt es plöt­zlich Broschüren und Fly­er, Fact sheets und gerne etwas Mer­chan­dis­ing. Aber eine Strate­gie? In den Gesprächen mit den Ver­ant­wortlichen der Start-ups find­en wir nur sel­ten eine. 

Eine strate­gis­che Kom­mu­nika­tion verbindet die Aktiv­itäten in den Kanälen, gegenüber den Ziel­grup­pen und Zie­len der Unternehmung. Sei es Kun­dengewin­nung, Recruit­ment oder die Akquise von Geld­mit­teln.

PR ist — wenn das Bild erlaubt ist — ein Orch­ester das ohne strate­gis­che Noten keine Sym­pho­ny erzeugt. Infor­ma­tio­nen zur Grün­dung, Eck­punk­te zum Ein­satzge­bi­et, per­sön­liche State­ments des Geschäfts­führers, kön­nen Nuan­cen sein, die die Tonal­ität aus­machen oder Posi­tion­ierung oder Authen­tiz­ität und Glaub­würdigkeit ver­lei­hen. 

Lei­der wer­den Kommunikations-Budgets oft erst einge­plant, wenn Finanzierungsrun­den erfol­gre­ich waren oder der Wach­s­tum schon stag­niert. Auch Ven­ture Cap­i­tals haben hier erfahrungs­gemäß wenig Augen­merk. Hier ver­hin­dert die Annahme, PR sei erst wenn sie teuer eingekauft wird wirk­san, den rechtzeit­i­gen (preiswerten) Ein­satz. 

Das rechtzeit­ige Invest­ment in die strate­gis­che Kom­mu­nika­tion ist nicht immer abhängig von Geld oder dem richti­gen Per­son­al, son­dern von der kog­ni­tiv­en Leis­tung sich Klarheit über seine Ziele zu ver­schaf­fen. PR fordert einen sog­ar her­aus seine Ziele klar zu for­mulieren. Denn die Botschaft muss auf die Straße.

Erfol­gre­iche Unternehmen wach­sen strate­gisch und investieren in Kom­mu­nika­tion. Sie pen­etri­eren ihre Märk­te (oder die Straßen).

PR wirkt nicht mor­gen schon, son­dern erst durch Fre­quenz und dann auch erst mit der Zeit. Das ist bei Wer­bung und auch Mar­ket­ing so. Selb­st bei Google AdWords geht nichts von jet­zt auf gle­ich.

PR kann trainiert wer­den und erschlafft sobald man sie ver­nach­läs­sigt. Schlechte PR löst keine Res­o­nanz aus. Und wo keine Res­o­nanz, da gab es auch keine Strate­gie, lautet eine Regel.

PR macht Unternehmen sicht­bar — erst sicht­bar. Sie unter­stützt die Ziel­grup­pen­erre­ichung und Mark­t­durch­dringung. Aber nur bei dem, der ein strate­gis­ches Ziel vor Augen hat, der Ziel­grup­pen seg­men­tiert hat – andern­falls sind vorhan­dene Ressourcen schnell aufge­braucht. 

Eine gute PR verbindet. Sie verbindet Sender und Empfänger. Gute PR. begleit­et Pro­dukt und Ver­trieb und flankiert das Mar­ket­ing. PR fes­tigt und schafft Beziehun­gen zu Stake­hold­ern. PR sichert die Präsenz und verur­sacht im Ide­al­fall Wahrnehmung bzw. löst Res­o­nanzen aus. Gute PR löst Dia­log aus. Hier ist Social Media ein Segen. Eines von vie­len Vehikeln die Botschaft an die Ziel­gruppe zu brin­gen. 

In unseren Beratungs­ge­sprächen saßen uns Plat­tform­be­treiber, Unternehmens- und Per­son­al­ber­ater, App- wie Software-Entwickler, Mar­keter und lokale Shop­be­treiber gegenüber. Smarte Men­schen die ihre Visio­nen auf die Straße brin­gen. Auch der Frot­teekün­stler, die Braut­mod­en­de­signer­in oder der Daten­schützer sind bere­its auf der Straße. Immer war da ein Pro­dukt, meist auch ein Ver­trieb aber mitunter keine Botschaft die hätte erk­lären kön­nen, warum man sich grade für ihre Pro­duk­te oder Unternehmung entschei­den solle. 

Einen hal­ben Tag haben meine Kol­le­gin und ich in 30-minütigen Slots gewis­senhaft auf die Fra­gen hin­sichtlich der PR ein­er­seits Gegen­fra­gen gestellt und gemein­sam nach prak­tik­ablen Antworten gesucht. Wir sind dadurch Aus­lös­er für – so hofften wir – kon­struk­tive Reflex­io­nen. Lauscht man den Stim­men unser­er Teil­nehmer, scheint das Konzept Wirkung zu tra­gen.  

Wo anfan­gen, wie weit­er­ma­chen?” “Was inter­essiert meine Stake­hold­er?” “Wie wird aus einem schnö­den Pro­duk­t­text eine span­nende Sto­ry?” “Wiefor­muliert man Mehrw­ert?” Am Ende gab es auf alles Antworten. Nur Mit­tag gab es nicht. Das hat­ten wir vergessen.

Auf­grund der hohen Nach­frage wird unser PR-Consulting nun fort­ge­set­zt. Wir freuen uns darüber. 

Wir gewin­nen Erken­nt­nisse. Die Unternehmen ander­er­seits Ori­en­tierung in einem kom­plex­en Tätigkeits­feld. 

Wir teilen Wis­sen und erhal­ten dafür Erken­nt­nisse. Wir geben und nehmen. Ob wir dadurch mittel- bis langfristig Kun­den gewin­nen oder unsere Pro­duk­te bess­er wer­den, bleibt abzuwarten. Schon eine der bei­den Optio­nen ist ein Gewinn. 

Die näch­sten 45-minütigen Slots bieten wir bere­its am 9. und 10.3. in unserem Head­quar­ter am Mit­tel­weg an.

Wer noch PR-Coaching, ein Spar­ring wün­scht oder wen weiß der es nötig hätte, der oder die möge sich ein­fach unter holtz[at]newsaktuell.de mit dem Stich­wort “Inter­esse” melden.

Für Inter­essen­ten von außer­halb bieten wir tele­fonis­che Slots. Eine Mail reicht und wir nehmen Kon­takt auf.

Das Ange­bot gilt, so lange der Vor­rat reicht 😉
Marc Alexan­der Holtz